242
Jahre

23.11.2021

Ausgezeichneter Slow Brewer: Schützengarten bleibt geduldig und zuversichtlich

Der zweite Lockdown und der durchzogene Sommer haben die Brauerei Schützengarten herausgefordert: Der Bierabsatz ist im Ende September abgelaufenen Braujahr zum zweiten Mal in Folge gesunken. Trotzdem startet die älteste Brauerei der Schweiz gut gerüstet und mit vielen Auszeichnungen geehrt ins neue Jahr (Medienmitteilung vom 23.11.2021).

Die Brauerei Schützengarten blickt zum zweiten Mal in Folge auf ein Jahr der Extreme zurück. Erneut wechselten die Rahmenbedingungen ständig, was ein hohes Mass an Flexibilität erforderte. Die Einschränkungen in der Gastronomie und die Absage von Anlässen hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack.

Gastronomie hart getroffen
In der Gastronomie ging der Umsatz um rund 30 Prozent zurück, während sich die Zahl der Veranstaltungen gerade mal auf einem Viertel des üblichen Niveaus bewegte. Erfreulicherweise konnte der Detailhandel um 11 Prozent zulegen und der Absatz in den eigenen Getränkemärkten mit den umweltfreundlichen Mehrweggebinden stieg um 14 Prozent. «Der Detailhandel und unsere Getränkemärkte können die Verluste, die in der Gastronomie und durch den Ausfall von Veranstaltungen entstanden sind, jedoch nicht auffangen», sagt Reto Preisig, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Insgesamt verringerte sich der totale Getränkeabsatz um 16 Prozent.

Zertifizierte Slow Brewer
Auch im Krisenjahr hagelte es Auszeichnungen: Schützengarten ist und bleibt die erste und einzige Brauerei der Schweiz, die zum wiederholten Mal mit dem Slow-Brewing-Gütesiegel zertifiziert wurde. Für die hohe Qualität der Biere sprechen auch die Auszeichnungen fürs Klosterbräu und fürs Swiss Stout beim European Beer Star 2021. Und beim World Beer Award 2021 konnte Schützengarten sagenhafte 16 Medaillen entgegennehmen. Sehr erfreut darüber zeigt sich der Technische Direktor der Brauerei, Richard Reinart: «Die Auszeichnungen sind die Früchte der kompetenten Arbeit unseres Brauerteams, das tagtäglich mit viel Leidenschaft an unseren Bieren arbeitet». 

Alkoholfreie Biere stark im Kommen
Grosse Freude bereitet den Verantwortlichen von Schützengarten erneut die Entwicklung bei den alkoholfreien Bieren, die im Geschäftsjahr um rund 20 Prozent zulegen konnten. Gut angekommen ist zudem das Ginger Beer Alkoholfrei, das Ende Februar lanciert wurde. «Dieses Bier ist eine Punktlandung unserer Brauer. Es zeigt uns, dass wir mit unseren neuen Kreationen auf dem richtigen Weg sind», sagt Preisig.

Lichtblicke am Bierhorizont
Schützengarten wird die Bierlandschaft auch künftig mit Kreativität und Innovation prägen. «Die Pandemie hat weiterhin Auswirkungen auf den Bierabsatz, doch wir sind gut vorbereitet und stellen uns den neuen Herausforderungen», sagt Preisig. Die Brauerei will auch künftig ihre Marke stärken und die Digitalisierung vorantreiben. Zudem vertieft sie die Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen: Für das Square (HSG Learning Center) bildet Schützengarten sogenannte Chief Brewing Officers aus, die ein exklusives Jahrgangsbier herstellen. Preisig ist voller Zuversicht und Tatendrang: «Unsere Qualität stimmt und die Menschen haben Lust auf Schüga. Darauf können wir uns auch im nächsten Jahr verlassen.»
 

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