Schützengarten gewinnt Marktanteile

Brauerei Schützengarten steigert im Braujahr 2012/13 den Bierausstoss um 1,2 Prozent

Die Brauerei Schützengarten hat ihren Bierausstoss im Braujahr 2012/13 um 1,2% auf 172‘800 hl steigern können. Damit entwickelte sich die St.Galler Brauerei besser als der Biermarkt, der leicht rückläufig war. 

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im Braujahr 2012/13 (1. Oktober 2012 bis 30. September 2013) etwa 44‘000hl oder 0,9% weniger Bier getrunken als in der Vorperiode. Damit bildete sich der Bierkonsum erstmals seit drei Jahren wieder zurück. Rückläufig waren vor allem die Mengen der in der Schweiz gebrauten Biere, welche um 4.1% abnahmen, während die Bierimporte um 9.1% zulegten. Dabei handelt es sich überwiegend um billiges Dosenbier.

Die Gründe für den Rückgang des Bierkonsums liegen im ausgesprochen schlechten Frühlings- und Vorsommerwetter. Insbesondere die Monate März und Mai waren ausserordentlich kalt, was sich negativ auf die Nachfrage nach Bier ausgewirkt hat. 

Schützengarten steigert Bierproduktion
Die St.Galler Brauerei Schützengarten konnte sich dem rückläufigen Markttrend entziehen. Die 1779 gegründete und damit älteste Schweizer Brauerei steigerte den Bierausstoss im Braujahr 2012/13 um 1,2% auf 172‘800 hl.  „Auch wir haben unter dem schlechten Wetter gelitten“, erklärt Reto Preisig, seit Oktober 2012 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Brauerei Schützengarten. “Es ist aber gelungen, uns mit neuen Bieren auf dem Markt zu behaupten. Die Marktanteilsgewinne beweisen, dass unsere Biere beliebt sind und wir neue Kunden hinzugewinnen. Immerhin stammt jedes 20. in der Schweiz gebraute Markenbier aus dem Hause Schützengarten.“ 

Zwei Goldmedaillen
Den Markterfolg führt Verkaufsleiter Reto Leutenegger unter anderem auf die bewährte Schützengarten-Qualität zurück. „Es macht sich bezahlt, dass wir grossen Wert auf die Verwendung bester Rohstoffe und höchste Hygiene legen“, meint Leutenegger weiter. „Und wir lassen unsere Biere regelmässig von höchster Instanz prüfen.“ So hat sich Schützengarten erneut mit Bieren am Qualitätswettbewerb der Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft DLG beteiligt. Eine hochdotierte und unabhängige Jury bewertet jedes Jahr rund 800 verschiedene Biere. Dabei geht es um die Bewertung der Schaumstabilität, der Klarheit des Bieres, des Geruchs und Geschmacks sowie der mikrobiologischen Reinheit. Die beiden Schützengartenbiere „Lager hell“ und „Klosterbräu“ wurden jeweils mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Spezialbiere gefragt
Neben der Schützengarten-Qualität nennt Reto Leutenegger noch weitere Gründe für den gesteigerten Marktanteil. „Viele Schweizer Biertrinkerinnen und Biertrinker sind qualitätsbewusster geworden und bevorzugen Spezialitätenbiere. Und gerade hier setzen wir mit unserem vielseitigen Sortiment an. Weiter konnten wir in der Gastronomie den Volumenrückgang mit verschiedenen Neuzugängen stoppen, dies obwohl schweizweit die Gastronomie eher an Volumen einbüsst.“ zählt Leutenegger auf. Auch der Schützengarten-Absatz im Detailhandel habe sich erneut positiv entwickelt. Zum Erfolg beigetragen hätten verschiedene Produkte. „In den Sommermonaten waren wir mit unseren "Sommer-Bieren" Weisser Engel und Lager hell sehr erfolgreich. Und in den Wintermonaten profitierten wir von unserem Festbier und der hohen Nachfrage nach unserer obergärigen Ale-Spezialität „Gallus 612.“

Gesamtgetränkeabsatz gehalten
Die Brauerei Schützengarten betreibt neben dem Braugeschäft auch einen Getränkehandel mit Voll-Sortiment. Insgesamt umfasst das Angebot rund 600 Artikel wie Mineral- und Süsswasser, Frucht- und Obstsäfte, Weine und Spirituosen. Nach dem absoluten Rekordjahr 2011/12 musste Schützengarten im Getränkehandel einen leichten Rückgang verzeichnen. Mit einem Absatz von 131‘400 hl Fremdgetränken erreichte Schützengarten aber immer noch das zweitbeste Jahresergebnis. Der gesamte Getränkeabsatz liegt mit 304‘200 hl auf gleichem Niveau wie 2011/12.


Investitionen in die Zukunft
Der zufriedenstellende Geschäftsgang erlaubt Investitionen in die Zukunft. Wie Reto Preisig erklärt, wurde unter anderem das Lager für Fertigprodukte um 700 Palettenplätze erweitert und über eine automatische Paletten-Transportbahn direkt mit dem Produktionsgebäude verbunden. Investiert wurde auch in das Bierflaschen-Museum und den Gästetreff. Beide Räume präsentieren sich seit kurzem in einem neuen Kleid. Im Bereich Marketing standen im „Jahr 1“ nach der erfolgreichen Lancierung des Jubiläumsbieres Gallus 612 verschiedenste Projekte an, vor allem auf Design-Ebene. So erhielten das Schützengarten Produkt Säntisbier sowie das Löwengarten Hell ein neues Gesicht. 
Das aktuelle Investitionsprogramm ist aber noch nicht abgeschlossen. Reto Preisig: „Auch die Flaschenfüllerei wird erneuert. Wir werden Ende Februar die Flaschenreinigungsmaschine, den Flaschenfüller und den Bügelverschliesser durch modernste neue Maschinen ersetzen. Mit diesem gesamthaft rund 5 Millionen Franken teuren Programm investieren wir in die Zukunft. Künftig werden uns die besten Einrichtungen zur Verfügung stehen und uns helfen, die qualitativ höchsten Anforderungen bezüglich Hygiene, Qualität und Energieeffizienz zu erfüllen.“

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